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Thesius-Nutzer im Porträt: Vertriebsprofi Christian Dreher

Unsere Porträt-Reihe geht in die nächste Runde! Vertriebsprofi und Thesianer Christian Dreher von R-Biopharm plaudert aus dem Nähkästchen. Er erzählt uns von den Erfolgen und Hürden während seines Studiums und in seinem Job. Er verrät au��erdem, was ihm bei der Zusammenarbeit mit Hochschulabsolventen besonders wichtig ist und welche Erwartungen er an Bewerber stellt, damit eine Abschlussarbeit im Unternehmen erfolgreich wird.

 

Name: Christian Dreher

Beruf/Abteilung: Director Global Sales

Unternehmen: R-Biopharm

Branche: Biotechnologie

Standort: Darmstadt

 

Beschreiben Sie Ihr Unternehmen in maximal 5 Sätzen!

R-Biopharm ist ein weltweit agierendes, innovatives Unternehmen, aktiv in den Feldern klinische Diagnostik und Lebensmittelsicherheit. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben für beide Bereiche Testsysteme auf verschiedenen Plattformen.

 

Wie würden Sie Ihre Unternehmensphilosophie beschreiben?

Vertrauen muss man sich bei R-Biopharm nicht erarbeiten, das bekommt man.

 

Wie sind Sie in das Unternehmen gekommen? Aus welchem Bereich kamen Sie vorher?

Ich bin abgeworben worden und kam aus dem Bereich Vertrieb.

 

Was genau ist Ihre Aufgabe in dem Unternehmen? Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei Ihnen aus?

Ich kümmere mich um alles, was bei R-Biopharm mit Vertrieb zu tun hat. Das heißt, ich gebe die Strategie vor, erarbeite Konzepte, pflege direkt und indirekt unseren Kundenstamm, bin für unsere weltweiten Key Accounts verantwortlich, führe Verhandlungen mit unseren Lieferanten und versuche neue Geschäftsfelder zu öffnen.

Ein weiterer spannender Teil meiner Arbeit ist die Personalführung. Mich treiben die Herausforderungen, ein kollegiales Umfeld zu schaffen, zufriedene Mitarbeiter zu haben und die Zielvorgaben mit meinem Team zu erreichen, an.

Einen „normalen“ Arbeitstag habe ich daher kaum, jeder Tag ist irgendwie anders und gerade das macht die Arbeit für mich so spannend.

 

Was hat Sie dazu bewegt, das zu tun, was Sie heute tun?

Ich wollte immer mit Menschen zu tun haben, andere führen, und genau das liegt nun in meinem Aufgabenbereich. Ich führe ein Team von 17 Leuten, bin national sowie international unterwegs und kann meine Kommunikationsstärke in diesen Bereichen perfekt einsetzen.

 

Wenn Sie noch einmal wählen könnten – würden Sie sich wieder für das gleiche Studium entscheiden oder doch etwas ganz anderes machen?

Mit meinem heutigen Wissenstand würde ich mich wieder für das Studium entscheiden, es aber etwas anders angehen. Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich ein guter Student war.

 

Was war der schlimmste Job, den Sie jemals hatten?

Ich denke, der schlimmste Teil war der Einstieg in den Vertrieb mit klassischer Kaltakquise der ein oder andere würde es auch „Klinken putzen“ nennen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass diese Zeit für mich gleichzeitig auch die prägendste war, denn ich habe nicht aufgegeben und konnte durch den Umgang mit Menschen sehr viel lernen.

 

Was war das bisher beste Erlebnis, das Sie während Ihrer Berufslaufbahn gehabt haben?

Meine erste Beförderung, durch die ich als jüngster Trainee direkt eine der größten Niederlassungen übernehmen durfte. Von heute auf morgen war ich verantwortlich für 35 Leute und einen Umsatz von 6,5 Mio. €.

 

Inwiefern wirkt sich ein akademischer familiärer Hintergrund Ihres Erachtens auf den Studienprozess aus?

Ich denke, dass ein solcher Hintergrund nicht schadet, glaube aber auch, dass er auf den Studienprozess nur einen marginalen Einfluss hat.

 

Welche drei Personen haben Sie in Ihrem Leben am meisten beeinflusst?

Meine Eltern (wenn ich die als eine Person zählen darf), die mir wichtige Werte vermittelt und mir ein sicheres Zuhause gegeben haben. Mein zweiter Chef, der mir absolutes Vertrauen entgegengebracht und mir damit gezeigt hat, was man erreichen kann. Mein bester Freund, auf den ich in jeder Lebenssituation zählen konnte und immer noch kann.

 

Was würden Sie heute Ihrem jüngeren Ich empfehlen?

Interpretationen von Ereignissen und Ergebnissen basieren auf moralisch-ethischen Bewertungskriterien, garantieren jedoch keine Richtigkeit. Daher würde ich meinem jüngeren Selbst empfehlen, eine wertungsfreie Bewertung zuzulassen, die anschließend die Möglichkeit bietet, eine „funktionale“ oder „nützliche“ Interpretation zu wählen. (Das mag nicht ganz einfach zu verstehen sein, ist es aber auf jeden Fall wert, mal darüber nachzudenken.)

 

Wenn Sie das Wort erfolgreich hören, wer und was kommt Ihnen dann in den Sinn?

Als erstes kommt mir hier meine Familie in den Sinn – mein Vater, mein Bruder und mein Onkel. Sie alle sind in ihren Bereichen äußerst erfolgreich. Ich persönlich würde mich aber auch hierzu zählen.

Was mir darüber hinaus noch in den Sinn kommt ist vielleicht etwas philosophisch – aber für mich sind das zwei Wörter: „Erfolg“ und „reich“. Beide haben für mich nicht nur monetäre Aspekte, sondern ebenso private. Jeder hat dafür seine eigene Messlatte. Für mich persönlich bedeuten diese eine erfüllte Partnerschaft, die beinhaltet für mich beides.

 

Wie gestaltete sich Ihr Berufseinstieg nach dem Studium? Welche Tipps würden Sie angehenden Absolventen ans Herz legen?

Ich habe nach dem Studium ein Traineeprogramm absolviert und in meinem bisherigen Berufsleben sogar zwei. Das kann ich persönlich nur sehr empfehlen, denn auf diese Weise kann man den besten Eindruck von einem Unternehmen bekommen und währenddessen bereits sehen, welche Bereiche einem persönlich liegen.

 

Welche weiterführenden Möglichkeiten bietet Ihr Unternehmen Studierenden und Promovierenden, die ihre Abschluss- oder Forschungsarbeit bei Ihnen schreiben wollen? Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es?

Akademiker haben bei uns verschiedene Möglichkeiten einzusteigen. Das oben genannte Traineeprogramm ist eine Variante. Des Weiteren bietet R-Biopharm jungen Forschern die Chance, ihr Knowhow im Bereich Forschung und Entwicklung in das Unternehmen einzubringen. Aber natürlich bieten wir auch in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Produktmanagement oder Finanzen interessante Aufgabenfelder.

 

Was erwarten Sie bzw. Ihr Unternehmen von Studierenden, die sich für eine Abschluss- oder Forschungsarbeit bei Ihnen interessieren?

Ich erwarte, dass sie sich erkundigen, in welchen Bereichen R-Biopharm tätig ist, und mit Anfragen kommen, die in unsere Kernkompetenz passen.

 

Wie gestaltet sich für Sie das ideale Betreuungsverhältnis zwischen Unternehmen und Studierenden?

Für mich bedeutet das eine enge Abstimmung mit dem Betreuer, zugleich aber auch einen hohen Grad an selbständigem Arbeiten. R-Biopharm gewährt seinen Mitarbeitern Vertrauen und das wollen wir auch zurückbekommen.

 

Warum sollte man sich gerade in Ihrem Unternehmen bewerben? Welche Alleinstellungsmerkmale gibt es?

Ich denke, das größte Plus, das R-Biopharm zu bieten hat, ist die außergewöhnliche Atmosphäre, die, gepaart mit einer packenden Dynamik, zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten bietet. Zudem ist es uns wichtig, dass unsere Mitarbeiter einen hohen Grad an Freiheit bei der Umsetzung ihrer Tätigkeit haben.

 

Welche Bewerbungsmöglichkeiten gibt es und wie ist der Bewerbungsablauf in Ihrem Unternehmen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten sich zu bewerben: Die klassische Variante, bei der man sich auf offene Stellen bewirbt, und über Initiativbewerbungen. Zudem nutzen wir die moderne Thesius-Variante und kontaktieren aktiv Kandidaten, die sich finden lassen möchten.

In der Regel folgen dann ein erstes Kennenlernen und ein zweiter Termin, bei dem man auch den CEO kennenlernt, der sein finales Okay gibt. Die Auswahl geeigneter Kandidaten ist essentiell für R-Biopharm, daher dreht jeder diese abschließende Runde.

 

Welche Vorteile bringt eine Abschlussarbeit bzw. eine Promotion in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen Ihrer Einschätzung nach mit sich? Welche Nachteile gibt es?

Vorteile ergeben sich insofern, dass die Forschung in ein Produkt münden kann und nicht nur ein theoretisches Konstrukt bleibt. Ich persönlich kann keine Nachteile erkennen.

 

Welche Kompetenzen abseits des fachlichen Wissens sollten Studierende und Promovierende Ihrer Meinung nach auf jeden Fall mitbringen?

Selbstständiges Arbeiten ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Kompetenzen.

 

Teilen Sie Ihre Überlebensstrategie: Welchen Tipp wollen Sie jungen Wissenschaftlern, die am Anfang Ihrer Abschlussarbeit oder Promotionszeit stehen, unbedingt mit auf den Weg geben?

Die Aufgabe nicht als Pflicht zu sehen, sondern sie aus den Augen eines Entdeckers zu betrachten (auch, wenn ich das selbst leider nicht hinbekommen habe).
Mehr Informationen zu R-Biopharm findest Du hier.

 

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