E-Learning fürs Studium nutzen
Everything else, Lernmethoden, Tips, Tricks & Tools

E-Learning: Lernen auf dem nächsten Level!

Lernen. Das müssen wir als Studierende alle. Die Einen mehr, die Anderen weniger: Aber so wirklich daran vorbei kommt definitiv niemand. Lernangebote und -methoden, um diese manchmal etwas lästige und langweilige Tätigkeit gut zu bewältigen, gibt es wie Sand am Meer. Aber klassische Lerngruppen sind nicht so Dein Ding, Spickzettel schreiben findest Du unmoralisch und Dein Textmarker gibt wöchentlich den Geist auf? Dann auf zum nächsten Level: E-Learning! Team Thesius hat hier die wichtigsten Facts und Tipps für Dich zusammengetragen und erklärt, was genau E-Learning ist und welchen Nutzen es für Deine Studium mit sich bringt. 


Was genau bedeutet „E-Learning“?

Als Digital Natives und Millennials wissen wir: Alles mit „E“ davor, hat schon einmal definitiv etwas mit Elektronik zu tun. Korrekt, so ist es auch in diesem Fall. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet es wörtlich: elektronisches Lernen. In der Praxis versteht man unter E-Learning jedoch nicht nur, dass ein Lernprozess beziehungsweise die Wissensaneignung gänzlich über elektronische Endgeräte vermittelt wird, sondern, dass das Lernen elektronisch unterstützt wird und Lernangebote digital zur Verfügung gestellt werden. Es geht also nicht darum, etwas über Elektronik zu lernen, sondern mithilfe von elektronischen Angeboten zu lernen. Der herkömmliche, analoge Lernvorgang (ausgedruckte Textseiten mit dem Marker bearbeiten, handschriftliche Notizen aus der Vorlesung auswendig lernen oder Karteikarten für die Lernbox sortieren) wird um die Dimension elektronischer Hilfsmittel erweitert.


Wo begegnet mir E-Learning im Alltag?

Auch, wenn Du Dich bisher nicht aktiv mit E-Learning auseinandergesetzt hast, hast Du sicherlich schon einmal eine E-Learning-Plattform oder ein elektronisches Lernangebot genutzt: Die meisten Lehrenden an Universitäten stellen ihre Seminarunterlagen und Lerninhalte auf Plattformen bereit, die Du mit Deinen individuellen Uni-Benutzerdaten aufrufen kannst. Bekannt sind beispielsweise Ilias oder Moodle. Hier können Dokumente, Bilder oder Videos, die den Lernstoff beinhalten, hochgeladen und somit digital zur Verfügung gestellt werden. Du kannst sie dann über Dein elektronisches Endgerät aufrufen und konsumieren – tadaaa: E-Learning! Solltest Du schon im Besitz eines Führerscheins sein, dann hast Du Dich sicher mit einer App, zum Beispiel vom ADAC, auf die Prüfungsfragen vorbereitet. Solche Lern-Apps, die auch gerne für den Fremdsprachenerwerb genutzt werden, wie zum Beispiel Babbel, tummeln sich zuhauf auf unseren Smartphone und Tablets. Im Grunde, können wir schon von E-Learning sprechen, wenn wir ein Kochrezept googeln und es dann auf einer Website durchlesen.


Welche Vorteile bietet mir E-Learning?

Ist das elektronisch unterstützte Lernen besser und sinnvoller, als das herkömmliche Pauken mit Block, Bleistift und Büchern? Soll ich mich jetzt gänzlich von meinen Karteikarten verabschieden? Welche Vorteile Dir das E-Learning bieten kann, haben wir hier für Dich kompakt zusammengefasst.


Irgendwie, irgendwo, irgendwann!

Ganz klar: E-Learning ermöglicht Dir ein ortsunabhängiges und zeitlich individualisiertes Lernen. Selbst eingequetscht zwischen Berufspendlern und Ganztagsschülern kannst Du in der S-Bahn Dein Handy zücken und mit Deiner Lern-App ein paar Definitionen pauken. Auch auf dem kleinsten Tisch im Café, kannst Du Dein Tablet platzieren und Dir ein paar Erklärvideos ansehen oder Dich durch Präsentationen klicken. Du musst hierfür keine schweren Lehrbücher in die Bibliothek schleppen oder Lexika aus verstaubten Regalen ziehen: Die Lernangebote stehen Dir rund um die Uhr und überall zur Verfügung.


Immer auf dem neusten Stand!

Du kaufst Dir zu Beginn des Semesters ein aktuelles Lehrbuch – zack, zwei Monate später gibt es eine neue Auflage. Na toll! Der Vorteil an E-Learning-Angeboten ist, dass sie völlig problemlos und stetig geupdated werden können. Sich immer wieder neue gedruckte Lernmaterialien anzuschaffen, erübrigt sich hierdurch.


Das Auge lernt mit!

Insbesondere bei Lern-Apps haben sich die Entwickler oft ganz schön ins Zeug gehängt und die Lerninhalte optisch ansprechend verpackt. Nicht nur das attraktive Design der App kann Deine Lernmotivation steigern, sondern durch die sogenannte Gamification, also das spielerische Vermitteln von Wissen und Lerninhalten, kann das Unmögliche wahr werden: Lernen macht auf einmal Spaß!


Karteikarte ist gut, Kontrolle ist besser!

Falls Du bisher noch mit der guten alten Karteikartenbox lernst, kennst Du ja den Trick: Die Karten wieder ins vordere Fach einsortieren, wenn Du den Inhalt noch nicht genau auswendig gelernt hast. Dieses umsortieren ersparst Du Dir mit E-Learning-Tools, da diese Deinen Lernfortschritt dokumentieren und Dir die Fragen beziehungsweise Lerninhalte gezielt ausspielen, die noch nicht perfekt sitzen. Darüber hinaus kannst Du häufig auch andere Verfahren auswählen, die über die Reihenfolge Deiner Lerninhalte bestimmen und diese Algorithmen sorgen dafür, dass das Lernen so schnell nicht langweilig wird.


Die 6 besten E-Learning-Plattformen für Studis

Nachdem Du jetzt weißt, was genau E-Learning ist und welchen Nutzen das Ganze für Dich mit sich bringt, kann es jetzt direkt losgehen! Team Thesius hat einige Services und Angebote getestet und hier ein „Best of“ für Dich zusammengestellt!

Quizlet: Karteikarten für Deine nächste Klausur individuell erstellen und systematisch lernen!

Codeacademy: Für alle, die sich für Programmiersprachen interessieren und diese erlernen wollen.

Babbel: Die, Dir wohl bekannteste, App zum Erlernen neuer Sprachen.

Coursera: Kostenfreie Kurse rund um das Thema Technologie.

Blinkist: Die wichtigsten Inhalte von Sachbüchern zusammengefasst und auf den Punkt gebracht.

Amboss: Die Lern-App für alle Medizin-Studis.


Thesius wünscht Dir viel Erfolg und begleitet Dich durch Dein gesamtes Studium, ganz gleich, welche Lernmethode Dir am besten liegt – von der ersten Hausarbeit bis zur Bachelorarbeit und Masterthesis!


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