Luft verbessern
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Distance Learning – wie gutes Raumklima die Leistungsfähigkeit steigert

Gerade beim Distance Learning kann es ganz schön schleppend zugehen. Die menschliche Interaktion läuft am Bildschirm ab, man soll dabei wach und konzentriert sein, die Aufgaben rechtzeitig abgeben und die letzten Unterrichtseinheiten und Vorlesungen zusammenfassen. Wenn die Motivation dann wieder auf dem Nullpunkt ist und man sich fragt, wie man das alles schaffen soll, hilft es vielleicht, sich die Frage zu stellen, ob man die eigenen Bedürfnisse wieder einmal zu sehr vernachlässigt hat. Oder noch simpler: Ob es vielleicht einfach an der Luftqualität im Raum liegt?


Luftwerte messen hilft

Man sitzt oft den ganzen Tag im Raum und produziert „dicke Luft“, während man über Aufgaben und Klausurstoff brütend vollständig vergisst, ab und zu einmal die Fenster zu öffnen. Dabei könnte man das alles ganz einfach im Auge behalten. Dazu können beispielsweise Datenlogger hilfreich sein. Und weil wir in einer modernen Welt leben, gibt es diese Datenlogger heutzutage sogar mit W-Lan.

So ein Gerät kann Dir viel Unmut ersparen, indem es Unbehaglichkeitsprobleme sofort aufklärt. Hierzu ist es nützlich, zu verstehen, was ein Datenlogger misst und welche Faktoren für gute Luftqualität sorgen:

  • CO2-Gehalt
  • Lufttemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftqualität


Warum sind diese Werte wichtig?


Der CO2-Gehalt

Er wird deshalb gemessen, weil der Sauerstoff in der Luft nicht ganz so wichtig ist, wie vielleicht von Dir angenommen. Tatsächlich zählt weniger der Anteil an Sauerstoff als die Niedrigkeit des CO2-Gehalts: Ersterer sinkt nämlich langsamer als der CO2-Anteil steigt. Und wenn der erst einmal über 1 % liegt, fangen die Konzentrationsblockaden an. Manchmal auch Kopfschmerzen.


Die Lufttemperatur

Die optimale Raumtemperatur liegt bei 20-22 °C. Das kann sich für Dich aber ganz anders anfühlen als der tatsächliche Wert. Wichtig ist, dass Du Deinen Wohlfühlwert ganz genau kennst und im Auge hast.


Die Luftfeuchtigkeit

Unangenehme Werte in der Luftfeuchtigkeit werden normalerweise erst bemerkt, wenn sie sich zu Extremwerten auf- oder abgebaut haben, also unter 40 % oder über 60 % liegen.

Ein zu hoher Wert ist für Dich deutlich weniger komfortabel als für Schimmelsporen und Keime in der Luft. Und wenn die Luftfeuchtigkeit unter 40 % sinkt, macht sich das oft mit einem rauen Gefühl im Hals bemerkbar. Dann sind nämlich die Schleimhäute gereizt. Die sind aber ganz essenziell für das Immunsystem und sollten daher pfleglich behandelt werden.


Die Luftqualität

Die Luftqualität lässt sich leider nur schwer messen. Ganz einfache Indikatoren sind aber stark befahrene Straßen vor dem Fenster, die Feinstaub hereinbringen, oder viele elektrische Geräte im Zimmer. Ist die Luft aufgeladen, ist das spürbar. Oft gehen Unbehagen, Gereiztheit und Angespanntheit damit einher. Und das sind unnötige Ablenkungen.


„Dicke Luft“ und ihre Auswirkungen

Warum diese Werte gemessen werden sollen, ist klar, denn schlechte Raumluft macht – kurz gesagt – krank. In geschlossenen Räumen steigt die CO₂-Konzentration häufig auf über 1000 ppm (parts per million). Und damit ist bereits ein Level erreicht, bei dem einem das Denken deutlich schwerer fällt.

Spätestens dann, wenn sich Reizbarkeit und schlechte Stimmung breit machen, ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen. Sonst fühlt man sich schnell unfähig und lustlos. Auf Dauer kann sich sogar das Sick-Building-Syndrom bemerkbar machen – ein Zustand, den man wirklich umgehen könnte.


Manöver für das perfekte Raumklima

Lüften! Achte dabei auch auf die Luftzirkulation. Öffne also nicht einfach nur das Fenster, sondern auch die Tür, damit ein frischer Wind durch den Raum fegen kann und Schwung in die Angelegenheit bringt.

Pflanzen platzieren! Die grünen Helfer sind immer ein guter Tipp für Wohlfühlmomente. Sie filtern CO2, reichern die Luft mit Sauerstoff an und filtern sogar Schadstoffe heraus.

Raumklima überprüfen! Der Datenlogger überträgt alle Daten direkt auf Deinen Laptop oder Handy und misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Kohlenstoffmonoxid-Gehalt, Spannung, Impulse u.v.m. Er stellt beispielsweise fest, welche Werte Du mit Regelmäßigkeit vernachlässigst und schafft mehr Aufmerksamkeit in diesem Bereich.


Gutes Raumklima steigert die Inspiration

Ist das Raumklima optimal, dann steigt auch die gute Laune. Und mit der guten Laune kommt die Motivation. Wenn dann noch alle Faktoren in der Raumluft stimmen, dann gibt es nichts mehr, das die Denkkraft bremst und man kann inspiriert und voller Tatendrang in die Aufgaben hineinstarten. Und mal ganz ehrlich – was fühlt sich besser an als erfolgreich abgeschlossene Aufgaben?


Tipp: Du weißt am besten, was für Dich gut ist

All diese Tipps können helfen, die für Dich optimalen Lernbedingungen zu schaffen. Du selbst weißt, was am besten für Dich funktioniert. Und wenn Du eher zu den anfälligeren Leuten gehörst und dich immer in Räumen mit guter Luftqualität befinden solltest, dann kann ein Datenlogger ein nützliches und hilfreiches Instrument sein, das viel Aufwand spart und mitunter unerwartete Ergebnisse liefert. Aber das Wichtigste ist: Niemals das Lüften vergessen!


Thesius wünscht Dir viel Erfolg und begleitet Dich durch Dein gesamtes Studium – von der ersten Hausarbeit bis zur Bachelorarbeit und Masterthesis!


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