Arbeiten im Home Office.
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Home Office im Studium –das musst Du wissen

Home Office im Studium – für viele Studierende mehr Segen als Fluch. Der Gang zur Vorlesung hat sich mal wieder nicht gelohnt. Stattdessen arbeitet ihr den Stoff zu Hause auf. Auch der Nebenjob, lässt sich beispielsweise als Freelancer bequem in den eigenen vier Wänden erledigen. Klar, Heimarbeit hat viele Vorteile, aber auch Nachteile. Wir erklären Dir, wie Du das Konzept Home Office auch als Studi sinnvoll nutzen kannst und was die Kehrseiten des Mobilen Arbeitens sind.


Home Office statt H��rsaal

Konsequenter Frontalunterricht, eine monotone Stimme, zig Folien die stupide abgetippt werden und die Scham, Fragen vor 300 anderen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu stellen: Alltag an vielen deutschen Unis. Viele Studierende entscheiden sich gegen den Weg zur Vorlesung und arbeiten den Stoff stattdessen im Home Office auf. Wenn Du wirklich konzentriert bei der Sache bist, kannst du deine Lernkurve steigern.
Kein Wunder, das kann viele Vorteile haben.


Vorteile – Home Office im Studium

  • freie Zeiteinteilung und kein Zeitdruck
  • Anfahrt zur Uni entfällt
  • mehr Zeit, um Hintergründe oder Unklarheiten zu recherchieren
  • tiefgründigeres Lernen
  • externe Ablenkung wird minimiert
  • effektiveres Arbeiten

Besonders der letzte Punkt hängt stark von Deiner Konzentrationsspanne ab. Es ist keine Neuigkeit, dass die parallele Nutzung von TV, Smartphone oder Social Media-Kanälen im Home Office nicht gerade zu Deiner Produktivität und Konzentration beitragen. Selbstdisziplin ist das Stichwort, wenn Du zuhause lernst.


Home Office und die Nachteile

  • Die Grenzen zwischen Privatleben und Studienleben sind nahtlos
  • Ablenkung durch Medien und häusliche Arbeiten sind groß
  • hohes Maß an Selbstorganisation gefragt
  • fehlende soziale Kontakte


Vorlesung oder lieber von zuhause lernen?

Nicht jede Vorlesung lohnt sich. Gleiches gilt aber auch für die Aufarbeitung des Stoffs im Home Office. Viele Lehrende stellen den Stoff vor oder nach der Vorlesung auf Online-Plattformen für die Studierenden zur freien Verfügung. Eine Einladung für viele Studentinnen und Studenten zu Hause zu lernen. Dabei solltest Du aber abwägen, was Dir zum Verständnis des Stoffes mehr bringt und hilft. Redest Du Dir bloß ein, dass die Vorlesung überflüssig ist, weil der Weg zur Uni zu lang ist oder Du ausschlafen willst? Die Option, den Stoff stattdessen im Home Office aufzuarbeiten, ist lukrativ. Dazu kommt es aber häufig nicht – Stichwort Prokrastination. Mit wirklich effektivem oder produktivem Lernen hat das nichts zu tun. Versuche also die Vor- und Nachteile dieser Entscheidung ehrlich abzuwägen.


Studieren im Home Office – eine Frage der Motivation

Vorlesungen oder Seminare, die Dich wirklich interessieren, sind häufig Selbstläufer. Der Professor oder die Professorin ist beliebt und das Themengebiet liegt Dir. Die Motivation, den Stoff im Home Office aufzuarbeiten, ist also vergleichsweise hoch. Dann gibt es noch die Vorlesungen, die weniger bis gar kein Interesse wecken und trotzdem verpflichtend sind. Mal ehrlich: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du den Stoff wöchentlich im Home Office im Studium aufarbeitest?
Natürlich sind einige Vorlesungen langweilig oder nervtötend. Auch wenn es schwer fällt, solltest Du Dich gerade in diesem Fall gegen das Studium im Home Office entscheiden. Das hat einen ganz einfachen Grund. Mit dem Hörsaalbesuch beschäftigst Du Dich zwangsläufig regelmäßig mit dem Themengebiet und bleibst so „im Stoff“. Bleibst Du am Ball, ersparst Du Dir vor und während der Klausurphase lange Lernnächte, in denen Du den gesamten Lernstoff nachholen musst. Fazit: Home Office klingt zwar verlockend und vielversprechend, sollte jedoch nicht immer Deine erste Wahl sein.


Home Office im Studium – auch mit Nebenjob möglich

Viele Studierende finanzieren sich den Lebensunterhalt mit Nebenjobs – häufig in der Gastronomie. Aber auch das Arbeiten von Zuhause ist für Studentinnen und Studenten eine attraktive Möglichkeit, um Geld zu verdienen. Homebasierte Nebenjobs stehen bei vielen hoch im Kurs.  Für Dich haben wir ein paar Nebenjobs zusammengestellt, die Du auch während des Studiums ins Home Office verlagern kannst.


Nebenjobs im Home Office für Studierende

Für einige Nebenjobs braucht es Berufserfahrung. Andere wiederum kannst Du perfekt mit Deinem Studiengang verbinden. Entweder Du arbeitest auf Minijob-Basis oder als Freelancer bzw. Freelancerin. Egal wofür Du Dich entscheidest, in jedem Fall sammelst Du wertvolle Berufserfahrung.

  • Lektorat/Korrektorat: Studierst Du Deutsch auf Lehramt, Germanistik, Literaturwissenschaften oder ähnliche Fächer, eignet sich ein Nebenjob als Lektorin oder Lektor für kleine Texte. Diese Nebentätigkeit kannst Du wunderbar von zuhause erledigen.
  • Du hast zwei Muttersprachen oder sprichst eine weitere Sprache auf muttersprachlichem Niveau? Wie wär’s mit einem Nebenjob als Übersetzer oder Übersetzerin? Auch hier kannst Du von zu Hause arbeiten, Deine Kasse aufbessern und trainierst Deine Fremdsprachen-Kenntnisse.
  • Umfrage-Portale oder Marktforschungsportale suchen Produkttester und Produkttesterinnen sowie Unterstützung beim Ausfüllen von Umfragen. Dazu bekommst Du Umfragen zur Beantwortung per E-Mail zugeschickt. Alternativ arbeiten einige Portale auch mit Apps. Die Honorare dafür fallen unterschiedlich aus, können teilweise für einen guten Nebenverdienst sorgen.
  • Je nach Studiengang kannst Du Schülerinnen und Schülern in einem Fach Deiner Wahl Nachhilfe erteilen. Auch dieser Nebenjob lässt sich im Home Office erledigen und ist für Studierende, die ihr Wissen gerne teilen möchten, geeignet.


Studentischer Nebenjob im Home Office: Vor- und Nachteile

Hinter einigen Stellenanzeigen stecken Betrüger, die mit schnellem Geld locken. Daher solltes du auf der Suche nach Deinem Nebenjob im Home Office auch als Studentin oder Student auf seriöse Stellenportale zurückgreifen. Bedenke bitte auch, dass – ähnlich wie beim Lernen im Home Office – auch der Nebenjob in den eigenen vier Wänden ein hohes Maß an Organisation erfordert. Auch die Unterbrechung durch Mitbewohnerinnen, Mitbewohner oder anderen Störfaktoren während der Arbeitszeit solltes Du nicht unterschätzen. Hier ist Zielstrebigkeit und Konzentration gefragt.


Neben dem Studium als Freelancer oder Freelancerin arbeiten

Während die Verdienstgrenze für Minijobs bei monatlich 450 Euro liegt und dieser in der Regel steuerfrei ist, fallen als Freelancer und Freelancerin Einkommens- und Umsatzsteuer an. Einkommenssteuer fallen allerdings erst ab einem Jahresgewinn von über 9.000 Euro an. Auch Umsatzsteuer wirst Du als Studentin oder Student wahrscheinlich nicht zahlen müssen. Du kannst als Freelancer oder Freelancerin während des Studiums von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Aber Achtung, verdienst Du mit deinem Nebenjob mehr als 17.500 € im Jahr, ist diese Regelung hinfällig. Dann musst Du eine Einnahmenüberschussrechnung einreichen.
Solltest Du also nebenbei als Freelancerin oder Freelancer tätig werden, kannst Du Dir Deine Zeit im Home Office flexibel einteilen. Auf der anderen Seite gilt es aber einige steuerrechtliche Regeln zu beachten.


Thesius wünscht Dir viel Erfolg und begleitet Dich durch Dein gesamtes Studium – von der ersten Hausarbeit bis zur Bachelorarbeit und Masterthesis!


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