Initiativbewerbung



  • Hi in die Runde!

    Ich stecke grade bisschen in der Jobsuche fest und habe auf Bewerbungen, die ich auf Online-Ausschreibungen hin versendet habe, bisher nur Absagen erhalten. Generell habe ich mich gefragt, wie erfolgreich die Weg der Initiativbewerbung sein könnte. Hat sich so schon mal jemand von euch (erfolgreich) beworben? Irgendwie fehlt mir da grade noch bisschen das Ego, um was rauszuschicken nach dem Motto "Keine Ahnung, ob Sie mich brauchen können, aber nehmen Sie mich mal, weil ich bin super!" :D Vielleicht kommt das ja aber bei den zuständigen Personmitarbeitern gut an, wenn man sich bisschen mehr ins Zeug hängt und sich proaktiv bei dem Arbeitgeber bewirbt, der einem zusagt.

    Also: Meinungen, Ideen, Erfahrungen? Danke euch!



  • Hallo du, Respekt, dass du dich das so traust bzw. darüber nachdenkst. Also ich käme mir da viel zu fordernd vor, wenn ich mich einfach so "bewerbe", obwohl gar nichts ausgeschrieben ist. Also mir fehlt dazu definitiv das Selbstbewusstsein glaube ich oder dieses "Standing" von dem immer alle reden... bin aber auch gespannt auf Kommentare von Leuten die das schon (erfolgreich) probiert haben.



  • Oh @lisa_blume, ich glaube, da musst du noch viel lernen :D Also Initiativbewerbungen sind mMn ganz gängig und manchmal sogar auf den Unternehmensseiten "ausgeschrieben" beziehungsweise es wird aktiv dazu aufgefordert. Ich würde auf jeden Fall mein Glück versuchen. Du sollst dich natürlich nicht selbst über den grünen Klee loben, aber ehrlich deine Kompetenzen kommunizieren ist doch kein Thema :) Bei mir hat das bisher wirklich immer gut funktioniert.



  • Hallo zusammen,

    ich kann die Bedenken von @lisa_blume schon gut nachvollziehen – gerade, wenn man noch nicht so viel Berufserfahrung hat (und wie soll man das im Studium auch haben :D), fällt es einem schwer, sich da richtig "zu verkaufen". Wobei das immer so nach verbaler Prostitution klingt, was es ja nun auch wieder nicht ist :D Man braucht nur auch einfach seine Zeit, um selbst herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen, die man auch als solche guten Gewissens kommunizieren kann, ohne sich zu denken "Oh weh, jetzt erwarten die viel zu viel von mir". Generell sollte man aber ruhig über den eigenen Schatten springen, und einfach mal den Kontakt suchen, wenn einem das Unternehmen als Arbeitgeber richtig gut gefällt. Man hat ja nichts zu verlieren und kann in Sachen Bewerbungsprozess nur dazulernen!



  • Okay dieses Thema hatte ich noch nie: Ich wurde dann immer von Recruitern angeschrieben und aktiv gesourced :D Krass, welche Action da manche andere Berufsgruppen wohl machen müssen. Aber ich würde auch sagen: Wenn du da arbeiten willst – why not? Hast ja nix zu verlieren.



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  • Hey also ich hab da auch so meine Probleme mit gehabt am Anfang, aber im Endeffekt ist das ja fast jeden Tag so, wenn man beispielsweise freiberuflich oder selbstständig arbeitet, da muss man sich ja in der Akquisephase auch irgendwie "anbiedern". Ich hab da beim Arbeitsamt mal n Coaching zu gemacht, also zum Initiatbvbewerben. Da hab ich zwar nicht viel neues gelernt, was ich nicht eh theoretisch schon gewusst hätte, aber es hat mir mehr Confidence für praktische Performance gegeben.



  • Also ich habe tatsächlich meinen aktuellen Job per Initiativbewerbung bekommen! Aber ja, es hat etwas überwindung gekostet, mich zu bewerben, aber als ich dann in der Bewerbungsphase war, habe ich dann gleich mehrere rausgehauen. wie meine vorredner schon meinten: zu verlieren hast du nix, im schlimmsten fall bekommst du eine absage oder keine antwort, und im besten fall nen job!
    Also wenn du dich für eine stelle wirklich interessiertst aber keine ausschreibung findest, lohnt sich meiner meinung nach eine initiativbewerbung immer, weil man merkt dem ganzen auch einfach an, dass du bock dadrauf hast!



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