Nebenjob während Studium?



  • Ich bin wirklich froh, dass ich neben meinem Studium nicht arbeiten muss. Ich nehme mein Studium aber auch wirklich ernst. Ich kenn da auch viele Fälle @curryking, die einfach hart chillen. Mir ist bewusst, dass ich durch die Unterstützung von meinen Eltern viele Vorteile habe und auch ein einfacheres Uni-Leben. Ich wohne allerdings im Wohnheim auf dem Campus, habe mir keine teure Wohnung in der Nähe der Partymeile gemietet und bin meistens am längsten in der Bibliothek. Irgendwie muss ich ja beweisen, dass ich nicht alles in den Arsch geschoben bekomme :D



  • @scrappy und @curryking ich muss euch mal wirklich zustimmen! Ich find' es richtig gut, dass es dir so bewusst ist, was für einen Vorteil du hast und dass du dich nicht auf deiner faulen Haut ausruhst sondern dennoch was beweisen willst. Ich hätte wohl auch Jura eventuell - man weiß ja nie- fertig studiert, hätte ich nicht so viel neben dem Studium arbeiten müssen.

    In Jura war das ganz extrem. Diejenigen, die aus einer Akademikerfamilie mit Geld dahinter stammten, hatten es so viel leichter. Da gab es bereits zu Beginn des zweiten Semesters Repetitoren und zwar private und NUR Jura, keine Arbeit. Ich musste gerade am Anfang kellnern und hatte einen sehr unzuverlässigen Chef, was mich leider ganz viele Nerven gekostet hat. Oft kam es vor, dass ich fünf Schichten pro Woche hatte, mich dann drei Stunden lang komplett auspowern musste, wenn das Restaurant Rush hour hatte, nur um dann wieder heimgeschickt zu werden, wenn es wieder etwas ruhiger war. Da kam es häufiger vor, dass ich zwar fünf Mal die Woche gearbeitet habe, aber dennoch dann nur auf fünfzehn Stunden Gehalt kam. Als es mit dem Restaurant schlechter wurde, kam es auch schon mal vor, dass alle meine Schichten innerhalb einer Woche immer kurzfristig (eine halbe Stunde vor Beginn) abgesagt wurden und ich nicht mehr wusste, wie ich noch mein Essen finanzieren sollte. Dazu kam der ganze Stress mit der Uni, viele konnten einfach tagelang lernen, da das Studium das einzige war, um das sie sich kümmern mussten. Und dann haben sie sich schön von Mamis und Papis Geld verwöhnen lassen, weil das hat "man" ja verdient, nach der ganzen Lernerei. Zur Massage gehen oder einmal die Woche richtig Geld im Club lassen. Wenn mein Chef mal zwei Wochen wieder fast alles abgesagt hat, konnte ich mir nicht mal ein Bier vom Späti holen um ein bisschen abzuschalten. Ja ja, Klassengesellschaft sag ich da nur.

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich mich dann gegen Jura entschieden habe. War eh nicht meine Welt.



  • @antiaging Ja, das Dilemma kenne ich. Ich selbst habe auch das Glück, dass meine Eltern mich unterstützen und glaube mir, ich weiß das zu schätzen und lass das nicht raushängen. Freunde von mir haben es nicht so gut und müssen sich ihr Geld sauer verdienen. Und vor denen ziehe ich wirklich meinen Hut. Zwei, drei von ihnen haben trotz Nebenjob einen Bombenabschluss hingelegt und ich habe mich wirklich gefragt, wie sie das (organisatorisch und von der Motivation) hinkriegen.



  • Hi, ich kann meinen Vorgängern nur zustimmen. Ich selber arbeite vor allem in meinen Semesterferien für ein paar Monate. Innerhalb der Vorlesungszeit eher weniger. Wenn dann nur 20 Stunden pro Woche. Du solltest gucken, dass dir das nicht so viel wird. Ob ein Job zeitlich machbar ist, ist sehr unterschiedlich.



  • Ich bin gerade auf diesen Artikel über Studienkredite gestoßen: https://www.fitformoney.de/studienkredit-test/

    Den wollte ich hier noch einmal kurz ergänzen. Vielleicht wäre so etwas ja für dich interessant :)



  • @sowi123 Und während C-Zeiten? ...Viele Studienjobs existieren jetzt nicht mehr...((



  • @unisusi Ja das stimmt, ist derzeit deutlich schwieriger. Aber mit viel Recherche findet man dennoch meistens noch was. Kommt natürlich darauf an, wo du dich aufhältst und ob dort gerade beispielsweise Gastro geöffnet ist.



  • Ich bin momentan ganz froh, das ich von vornherein ein Fernstudium bei allensbach-hochschule.de gewählt habe, und so nicht auch noch eine Miete aufbringen muss. Mit Bafög und ein wenig Unterstützung von meinen Eltern komme ich einigermaßen zurecht. Studentenjobs bzw. irgendwelche kellnerarbeiten sind momentan komplett hinfällig



  • @ewan du hast vollkommen recht! Wer bisher versucht hat, sein Einkommen durch einen Job neben dem Studium zu ergänzen, wird es nun schwer haben. Viele meiner Freunde haben mir erzählt, dass sie auch große Schwierigkeiten hatten, ein Praktikum zu finden, was angesichts der instabilen Situation verständlich ist. Eine der wenigen Alternativen, die meiner Meinung nach noch in Frage kommen, sind die Jobs im Home Office. Natürlich leidet der soziale Aspekt sehr und es ist nicht wirklich das Gleiche, aber in dieser Zeit ist es wahrscheinlich die sicherste Option. Bei Interesse findet man hier Informationen zu Home Office Jobs.



  • Schönen guten Tag!

    Also einen richtigen Nebenjob habe ich jetzt nicht, allerdings versuche ich nun schon seit längerer Zeit mir ein zweites Standbein erfolgreich aufzubauen.

    Dabei möchte ich unter anderem verschiedenste Produkte verkaufen und bin da gerade mitten im Aufbau.

    Nächste Woche werde ich dann einige Produktfotos hier buchen, um dann entsprechend auch bei Ebay und Amazon erfolgreicher verkaufen zu können.


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