Motivation...



  • Bei mir ist dass unterschiedlich. Manchmal bin ich total motviert und kann stundenlang schreiben und wann anders geht gar nix mehr. Naja. Wenn gar nix mehr geht, lass ich es einfach oft für den tag gut sein und mache etwas anderes. Alleridngs nicht gleich etwas das Spaß macht, sondern erstmal pflichtaufgaben, damit ich mich nicht selbst kondiditoniere.



  • Motivation braucht man echt nicht immer unbedingt. Feste Zeiten helfen ungemein. Alles was zur Gewohnheit wird - durch Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung - kostet einen genau null Motivation. Man macht es dann einfach!



  • @cleo Danke! Nee, die Theorie kannte ich noch nicht. Werde ich mir aber gerne mal anschauen. Die Bedürfnispyramide kenne ich ;) Allerdings hab' ich immer Hunger ... vielleicht ist das ja mein Motivationsproblem?

    Nee, Spaß beiseite. Wie gesagt, ich fahre am besten damit, wenn ich nicht auf meine Motivation warte, sondern es einfach mache. Meistens werde ich dann motivierter, je mehr ich in die Arbeit vertieft bin und je mehr es zu einer Gewohnheit geworden ist.



  • Motivation wird total überschätzt. Die meisten Leute fragen danach, wie sie motivierter sein können, sagen, dass sie unmotiviert sind und meinen aber eigentlich faul. Hört sich nur scheiße an. "Hilfe! Bin so unmotiviert!" klingt ja schon fast super verständlich, viel verständlicher und so als "Ich bin ein faules Stück Sch****".

    Mit Disziplin brauchst du keine Motivation. Motivation ist ein Antrieb, keine Entschuldigung. Außerdem sagen meistens Leute "Mir fehlt die Motivation" und was sie da meinen ist "Ich fühle mich gerade nicht so als wollte ich etwas tun" und dann verschwenden sie die Zeit, und zwar viel davon.

    Am einfachsten und am schwierigesten ist es, man macht es einfach. So bekommt man auch keinen Kopfschmerz, weil das Innere und die Handlung nicht kongruent sind. Macht man es sich schließlich zur Gewohnheit, so ist es gar nicht mehr schwer.

    Wie auch immer, verwende nie mangelnde Motivation als Entschuldigung.



  • Wow … tania führst du einen persönlichen Krieg gegen unmotivierte Doktoranden? Ich finde du übertreibst da ziemlich. Jeder hat mal ein paar unmotivierte Tage. Das heißt noch lang nicht, dass man faul ist und wartet bis sich die Thesis von selbst schreibt!



  • @karokaffee

    Nein, ich kann es bloß nicht mehr hören. „Null Motivation!“ und jeder ist immer total verständnisvoll. Warum nicht einfach entscheiden, etwas zu tun oder sich dazu entscheiden, zu entspannen? Und alle schieben es auf ihre Motivation, dass sie nix gebacken bekommen. Klar hat jeder Mal einen Fall von nicht motiviert sein, aber die Mehrheit der Studenten verwenden diesen Satz „Ich bin unmotiviert“ jeden Tag, für jede Vorlesung, jede Klausur und Hausarbeit.



  • @tania Ich verstehe schon, was du meinst. Viele benutzen "keine Motivation" als Ausrede überhaupt etwas zu machen. Finde aber du gehst mit der Allgemeinheit zu hart ins Gericht. Manchmal ist es eben einfach Schufterei und viele fühlen sich unmotiviert, arbeiten aber dennoch fleißig weiter. Das eine geht ja nicht mit dem anderen einher. Du kannst ebenso "alles gebacken" bekommen und dich unmotiviert fühlen.



  • Ohne Witz, tania übertreibt ja mal dermaßen. Als hätte "Motivation" persönlich mit ihr Schluss gemacht ;)



  • Woran erkennt man, dass es sich nicht um ein normales Motivationstief handelt? Bei mir geht's momentan gar nicht mehr. Fühle mich als lebe ich einem großen Nichts.



  • Puuuuuh schwieriges Thema, das alle wahrscheinlich nur zu gut kennen und ich auch :D Früher war ich immer der Meinung, ich könne erst anfangen, wenn sonst auch alles erledigt ist: also war ich einkaufen, hab die Wohnung geputzt und sogar meine Schuhe und so Sachen gemacht wie Waschmaschine desinfizieren und Vorhänge waschen hahahaha. War natürlich ne reine Ersatzhandlung. Mittlerweile ist es wirklich so, dass ich einfach anfange. Ja klingt verrückt, aber ich lege mir da nicht erst meine Blätter und Bücher zurecht und überlege "Oh bezugnehmend auf welchen Essay formuliere ich jetzt einen Abschnitt", sondern ich schreib einfach drauf los. Auch erstmal ohne Fußnoten und so bzw. nur mit Randnotizen, wo ich zu einem Gedanken noch den genauen Beleg einfügen muss. Ja, das steht und fällt damit, dass ich ein recht gutes Ablagesystem für bereits gelesene Literatur habe, sodass ich die genauen Stellen, die ich ausm Kopf paraphrasiert habe, auch gut wiederfinde, aber im Vergleich zu vorher mache ich einfach im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr so viel "Geschiss" darum. Und das klappt, für mich jedenfalls, besser :)



Es scheint als hättest du die Verbindung zu Thesius Forum verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.