Motivation...



  • @mastertom Haha, da hast du eigentlich Recht! :D



  • Keine schlechte Idee, @mastertom ;D Aber wenn ich ein Motivationstief habe, brauche ich einfach eine schöne Abwechslung. Sport ist da auch nichts für mich – Sport ist Mord und so xD Aber ein bisschen Entspannung, ein heißes Bad… Aber nichts, was die Gedanken zu sehr in andere Richtungen lenkt, wie zum Beispiel ein gutes Buch. Davon kann ich nur abraten! Ich jedenfalls kann dann gar nbicht mehr aufhören zu lesen. Ich würde auch keinen Film gucken, weil ich mir danach dann auch mehr Gedanken um die Handlung etc. machen würde. Also eher etwas, das die grauen Zellen nicht so fordert, wie zum Beispiel einen Spaziergang machen, ins Café gehen usw.



  • Klingt etwas paradox, aber mir hilft es meistens wenn ich mir selbst sage: "Du musst nicht motiviert sein." Manchmal wartet man soo lang bis man anfängt und kann dann doch nicht richtig entspannen während man nichts tut. Ich versuche daher mich nicht mehr selbst zu verarschen, auf gut Deutsch. Man stresst sich nämlich nur selbst, wenn der Kopf sagt: Du machst das jetzt! Und man sich selbst enttäuscht und nichts macht. Das senkt das eigene Selbstbewusstsein und erhöht den Stress. Stellt euch vor, ihr habt einen Freund der so mit euch umgeht wie ihr mit euch selbst. Jede Verabredung zum Lernen sagt er kurzfristig ab, oder noch besser stellt euch vor ihr wartet auf den besagten Freund und der sagt euch ständig auf diese Weise ab: "Jaa.. ich denke ich komme gleich... ich schau noch eine Folge xy auf Netflix.." Wenn ich mich gar nicht nach schreiben oder lernen fühle, dann versuche ich sehr zeitnah das auch zu entscheiden und mir zu sagen: Nein, heute machst du nichts. Und dann kann man auch wirklich entspannen. Was mir auch hilft, ist dass das schlimmste eigentlich immer das anfangen ist und nicht das schreiben selbst...



  • @freddi Ich muss dir mal ein Lob aussprechen. Deine Strategie für mehr Motivation klingt ganz und gar nicht paradox. Kennst du die Motivationstheorie nach McClellan? Ist wirklich sehr interessant. Noch zu nennen wäre außerdem die Maslowsche Bedürfnispyramide bzw. Bedürfnishierarchie.



  • Bei mir ist dass unterschiedlich. Manchmal bin ich total motviert und kann stundenlang schreiben und wann anders geht gar nix mehr. Naja. Wenn gar nix mehr geht, lass ich es einfach oft für den tag gut sein und mache etwas anderes. Alleridngs nicht gleich etwas das Spaß macht, sondern erstmal pflichtaufgaben, damit ich mich nicht selbst kondiditoniere.



  • Motivation braucht man echt nicht immer unbedingt. Feste Zeiten helfen ungemein. Alles was zur Gewohnheit wird - durch Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung - kostet einen genau null Motivation. Man macht es dann einfach!



  • @cleo Danke! Nee, die Theorie kannte ich noch nicht. Werde ich mir aber gerne mal anschauen. Die Bedürfnispyramide kenne ich ;) Allerdings hab' ich immer Hunger ... vielleicht ist das ja mein Motivationsproblem?

    Nee, Spaß beiseite. Wie gesagt, ich fahre am besten damit, wenn ich nicht auf meine Motivation warte, sondern es einfach mache. Meistens werde ich dann motivierter, je mehr ich in die Arbeit vertieft bin und je mehr es zu einer Gewohnheit geworden ist.



  • Motivation wird total überschätzt. Die meisten Leute fragen danach, wie sie motivierter sein können, sagen, dass sie unmotiviert sind und meinen aber eigentlich faul. Hört sich nur scheiße an. "Hilfe! Bin so unmotiviert!" klingt ja schon fast super verständlich, viel verständlicher und so als "Ich bin ein faules Stück Sch****".

    Mit Disziplin brauchst du keine Motivation. Motivation ist ein Antrieb, keine Entschuldigung. Außerdem sagen meistens Leute "Mir fehlt die Motivation" und was sie da meinen ist "Ich fühle mich gerade nicht so als wollte ich etwas tun" und dann verschwenden sie die Zeit, und zwar viel davon.

    Am einfachsten und am schwierigesten ist es, man macht es einfach. So bekommt man auch keinen Kopfschmerz, weil das Innere und die Handlung nicht kongruent sind. Macht man es sich schließlich zur Gewohnheit, so ist es gar nicht mehr schwer.

    Wie auch immer, verwende nie mangelnde Motivation als Entschuldigung.



  • Wow … tania führst du einen persönlichen Krieg gegen unmotivierte Doktoranden? Ich finde du übertreibst da ziemlich. Jeder hat mal ein paar unmotivierte Tage. Das heißt noch lang nicht, dass man faul ist und wartet bis sich die Thesis von selbst schreibt!



  • @karokaffee

    Nein, ich kann es bloß nicht mehr hören. „Null Motivation!“ und jeder ist immer total verständnisvoll. Warum nicht einfach entscheiden, etwas zu tun oder sich dazu entscheiden, zu entspannen? Und alle schieben es auf ihre Motivation, dass sie nix gebacken bekommen. Klar hat jeder Mal einen Fall von nicht motiviert sein, aber die Mehrheit der Studenten verwenden diesen Satz „Ich bin unmotiviert“ jeden Tag, für jede Vorlesung, jede Klausur und Hausarbeit.



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