{"id":4732,"date":"2017-03-01T14:57:19","date_gmt":"2017-03-01T13:57:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.thesius.de\/blog\/?p=4732"},"modified":"2018-02-02T16:35:20","modified_gmt":"2018-02-02T15:35:20","slug":"zitieren-bachelorarbeit-allgemeines","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thesius.de\/blog\/articles\/zitieren-bachelorarbeit-allgemeines\/","title":{"rendered":"Zitieren: So geht es richtig"},"content":{"rendered":"<h2>Zitieren ist easy! Besonders mit unserer Hilfe.<\/h2>\n<p>Korrektes Zitieren ist in Hausarbeiten sowie Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Doktorarbeiten essentiell. Literaturangaben erm\u00f6glichen es, die Werke zu finden, die Du in Deiner Arbeit verwendet hast. Nur so werden die wissenschaftlichen Anspr\u00fcche erf\u00fcllt, denn Belege machen Deine Arbeit nachvollziehbar und \u00fcberpr\u00fcfbar. Au\u00dferdem kennzeichnest Du so fremdes Gedankengut und schm\u00fcckst Dich nicht mit fremden Federn.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Belegen, verweisen und zitieren<\/h2>\n<p>Du fragst Dich, was der Unterschied ist? \u201eBelegen\u201c nennt man das Angeben von Werken, die Forschungsergebnisse, Argumente oder Quelleninformationen enthalten, die die eigene Argumentation unterst\u00fctzen. Ein Beispiel: (vgl. S. Kruse: Angst, S. 103-106). Hier wird auf ein Werk verwiesen, das auf den Seiten 103 bis 106 eine \u00e4hnliche Definition von (beispielsweise von Angst) enth\u00e4lt.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nVerweise wiederum deuten auf Werke mit \u00e4hnlicher Thematik oder Fragestellung hin, die mitunter einzelne Aspekte tiefergehend beleuchten. Z.B.: (Dazu ausf\u00fchrlich Kruse: Angst, S. 106). Hier kann der Leser sich ausf\u00fchrlicher zu einem Sachverhalt informieren.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nZitate sehen hingegen so aus: \u201eZitieren bezeichnet das sinngem\u00e4\u00dfe oder w\u00f6rtliche Anf\u00fchren fremder Behauptungen, Ideen oder Forschungsergebnisse.\u201c (Kruse: Angst, S. 103) Hier verweist der Kurzbeleg also direkt auf eine Stelle aus dem Text \u00fcbernommene Stelle. Unterschieden werden direkte w\u00f6rtliche Zitate und indirekte Zitate (Paraphrasen).<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Direktes Zitieren<\/h2>\n<p>Ein direktes Zitat darf keine Abweichungen vom Originaltext enthalten und wird durch Anf\u00fchrungszeichen markiert. Z.B.: Max M\u00fcller sagt hierzu: \u201eDiese Aussage ist noch zu belegen.\u201c<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nAuch Teils\u00e4tze k\u00f6nnen zitiert werden. Die formellen Abweichungen bez\u00fcglich Gro\u00df- und Kleinschreibung, Interpunktion, Auslassungen etc. m\u00fcssen durch eckige Klammern hervorgehoben werden. Auslassungen werden durch drei Punkte in den eckigen Klammern gekennzeichnet. Eigene Erg\u00e4nzungen stehen ebenfalls in eckigen Klammern. Zum Beispiel: Max M\u00fcller schreibt, dass \u201e[d]iese Aussage [\u2026] noch zu belegen\u201c sei. Befindet sich ein Zitat im zitierten Text, wird es in einfache Anf\u00fchrungszeichen gesetzt.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n\u00dcberschreitet das direkte Zitat drei Zeilen, wird es in wissenschaftlichen Arbeiten durch Einr\u00fccken, Verkleinerung und einen engeren Zeilenabstand hervorgehoben. Die alte Rechtschreibung wird bei direkten Zitaten nicht angepasst.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Wann wird &#8222;[sic!]&#8220; verwendet?<\/h2>\n<p>Durch die Hinzuf\u00fcgung von &#8222;[sic!]&#8220; hinter einem Wort wird zum einen darauf hingewiesen, dass die zitierte Stelle einen Fehler enth\u00e4lt, der \u00fcbernommen wurde, beispielsweise bei einem Tippfehler. Also: M\u00fcller sagt hierzu: \u201eDie Lekt\u00fcere [sic!] war sehr angenehm.\u201c Zum anderen kann der Ausdruck auch darauf hinweisen, dass der zitierte Text eine Besonderheit enth\u00e4lt, die der Autor herausheben m\u00f6chte (z.B. einen gravierenden inhaltlichen Widerspruch oder offensichtlich falsche Informationen).<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Indirektes Zitieren<\/h2>\n<p>Beim indirekten Zitieren gibst Du den Gedankengang eines anderen Verfassers wieder. Auch hier ist es unbedingt notwendig, dass auf das paraphrasierte Werk hingewiesen und die Paraphrase so als geistiges Eigentum eines anderen Autors markiert wird. Dies geschieht durch den Zusatz \u201evgl.\u201c vor der Literaturangabe.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Fu\u00dfnoten und Kurzbeleg<\/h2>\n<p>Viele unterscheiden hier zwischen \u201edeutscher\u201c und \u201eamerikanischer\u201c Zitierweise. Die deutsche Zitierweise ist die, die mit Markierung durch Fu\u00dfnoten arbeitet. Das Zitat, der Beleg oder der Verweis wird dabei im Text mit einer hochgestellten arabischen Zahl kenntlich gemacht. Diese verweist dann auf einen dazugeh\u00f6rigen Fu\u00dfnotentext am unteren Rand der Seite. Teilweise kann sie auch als Endnote zu einer Liste am Ende der Arbeit verweisen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDie \u201eamerikanische\u201c Zitierweise markiert durch Nachstellung im Text. Hier stehen die Kurzangaben zum zitierten Werk direkt hinter den Zitaten in Klammern. Meist werden hier die Nachnamen der Autoren, das Jahr und die Seitenzahl genannt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Die wichtigsten Prinzipien: Einheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit<\/h2>\n<p>Du solltest immer den Prinzipien der Einheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit folgen. Aber was hei\u00dft das? Das Prinzip der Einheitlichkeit erfordert, dass alle Quellen nach einem gemeinsamen Muster zu erstellen sind. Bei jedem Werk sollen also die gleichen Angaben in der gleichen Reihenfolge stehen. Nach dem Prinzip der Nachvollziehbarkeit sollen immer gen\u00fcgend Informationen zur Auffindung des entsprechenden Werkes angegeben sein. Damit beides gew\u00e4hrleistet ist, kannst Du einen von vielen Zitationsstilen w\u00e4hlen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Was ist ein Zitationsstil?<\/h2>\n<p>Als Zitationsstil bezeichnet man eine bestimmte Form der Literaturangabe, die sich in einem Fach, einem Publikationsorgan (wissenschaftliche Reihe; wissenschaftliche Zeitschrift) oder auch nur an einem Lehrstuhl etabliert hat. Um herauszufinden, welchen Stil Du verwenden kannst und wie genau die Literaturangeben aussehen, haben wir Dir hier einen \u00dcberblick zusammengestellt. An vielen Beispielen zeigen wir Dir nachvollziehbar, wie Dein Literaturverzeichnis aussehen kann. F\u00fcr den Fall, dass Du das Zusammenstellen Deiner Bibliographie lieber einer Software \u00fcbergeben willst, haben wir Dir hier drei solcher Programme vorgestellt.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.thesius.de\/tools\/zitieren\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Hier<\/a> kommst Du zur\u00fcck zur \u00dcbersicht.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n[otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/thema-finden&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#8aa6e6&#8243; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]Finde Dein Thema[\/otw_shortcode_button] [otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/umfragen&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#8d8ff1&#8243; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]Booste Deine Umfrage[\/otw_shortcode_button] [otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/jobboerse&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#74aece&#8220; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]St\u00f6bere in den Jobs[\/otw_shortcode_button] [otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/forum&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#35c3c6&#8243; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]Zum Forum[\/otw_shortcode_button]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zitieren ist easy! Besonders mit unserer Hilfe. Korrektes Zitieren ist in Hausarbeiten sowie Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Doktorarbeiten essentiell. Literaturangaben erm\u00f6glichen es, die Werke zu finden, die Du in Deiner Arbeit verwendet hast. Nur so werden die wissenschaftlichen Anspr\u00fcche erf\u00fcllt, denn&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5066,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[544,26,32],"tags":[113,132,182,185,181,259,350,86,394,393],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4732"}],"collection":[{"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4732"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4732\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5315,"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4732\/revisions\/5315"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thesius.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}