{"id":4670,"date":"2018-01-30T14:01:47","date_gmt":"2018-01-30T13:01:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.thesius.de\/blog\/?p=4670"},"modified":"2018-01-31T15:24:26","modified_gmt":"2018-01-31T14:24:26","slug":"uni-lexikon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thesius.de\/blog\/articles\/uni-lexikon\/","title":{"rendered":"WiMi, HiWi und Postdoc \u2013 kleines Uni-Lexikon"},"content":{"rendered":"<p><strong>Du blickst noch nicht ganz durch und brauchst ein kleines Uni-Lexikon? Wir helfen Dir durch den Dschungel der Begriffe!<\/strong><\/p>\n<p>Wer noch nicht studiert, hat ein recht einfaches Bild von den Lehrenden und der Lehre an der Universit\u00e4t im Kopf: Die \u201eLehrer\u201c an der Uni hei\u00dfen Professoren und halten Vorlesungen. Nach den ersten Tagen an der Uni wird jedoch schnell klar, dass es sich zum einen bei den meisten Lehrveranstaltungen mitnichten um Vorlesungen handelt, und dass au\u00dferdem die wenigsten \u201eda vorne\u201c Professoren sind. Es gibt einen ganz sch\u00f6nen Wust unterschiedlicher Bezeichnungen, den viele bis zum Ende ihres Studiums nicht ganz durchschaut haben. Unser Uni-Lexikon hilft weiter!<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Akademischer Rat<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein akademischer Rat?<\/strong> Ein Akademischer Rat ist ein verbeamteter Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dessen Hauptaufgabe in der Regel in der Lehre liegt. Es handelt sich um eine Beamtenstelle im h\u00f6heren Dienst. Voraussetzung ist eine qualifizierte Promotion, damit ist normalerweise gemeint, dass die Promotion mindestens mit \u201emagna cum laude\u201c abgeschlossen worden sein sollte. Ein Akademischer Rat erh\u00e4lt oft eine Stelle auf Lebenszeit, es gibt aber auch den Akademischen Rat auf Zeit, bei dem das Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis zeitlich begrenzt ist. H\u00e4ufig wird diese Zeit genutzt, um eine Habilitationsschrift anzufertigen. Wer den Posten eines Akademischen Rats inne hat, kann im Laufe der Zeit zum Akademischen Oberrat, zum Akademischen Direktor und zum Leitenden Akademischen Direktor aufsteigen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Dekan<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Dekan?<\/strong> Ein Dekan wird vom Fachbereichsrat oder Fakult\u00e4tsrat gew\u00e4hlt, um f\u00fcr einen bestimmten Zeitraum einen Fachbereich bzw. eine Fakult\u00e4t zu leiten. \u00dcblich sind ca. vier Jahre. Die genauen Aufgaben, die mit diesem Posten einhergehen, sind in den jeweiligen Landeshochschulgesetzen festgelegt. Viele Verpflichtungen sind verwaltungstechnischer Natur, der Dekan \u00fcbernimmt aber auch eine Vielzahl repr\u00e4sentativer Aufgaben. Um diesem Pensum gerecht werden zu k\u00f6nnen, wird die Person, die in dieses Amt gew\u00e4hlt wird, von einem Gro\u00dfteil ihrer \u00fcblichen Aufgaben entbunden. Dies betrifft zum Beispiel das Durchf\u00fchren von Lehrveranstaltungen, denn der Dekan wird aus dem Professorenkreis einer Fakult\u00e4t gew\u00e4hlt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Doktorand<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Doktorand? <\/strong>Als Doktoranden bezeichnet man alle Studierende, die sich im Promotionsstudium und damit im Dissertationsprozess befinden.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Dozent<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Dozent?<\/strong> Dozent (vgl. lat. docere, lehren, unterrichten, unterweisen) ist eine allgemeine Bezeichnung f\u00fcr alle, die an Hochschulen lehren. Lehrveranstaltungen werden an Hochschulen u.a. von Wissenschaftlichen Mitarbeitern, Lehrbeauftragten, Professoren etc. durchgef\u00fchrt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Dr.<\/h2>\n<p><strong>Was bedeutet &#8222;Dr.&#8220;?<\/strong> Der Doktor ist in Deutschland der h\u00f6chste akademische Grad (niedrigere akademische Grade sind z.B. der Bachelor, der Master, das Diplom, der Magister etc.). Er ist damit ein Studienabschluss, der ein Promotionsstudium abschlie\u00dft. Hierzu muss eine Doktorarbeit eingereicht, verteidigt und ver\u00f6ffentlicht werden. Das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein eines Doktortitels sagt also erst einmal nichts \u00fcber die Position einer Person an der Universit\u00e4t aus \u2013 allerdings ist die Promotion f\u00fcr viele weitere Karriereschritte Pflicht.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Dr. habil.<\/h2>\n<p><strong>Was bedeutet &#8222;Dr. habil.&#8220;?<\/strong> Wer sich habilitiert hat, hat die h\u00f6chste Hochschulpr\u00fcfung abgelegt. Voraussetzung ist in erster Linie die Promtion, aber auch der Nachweis von Ver\u00f6ffentlichungen, Lehrerfahrung und ein einwandfreies F\u00fchrungszeugnis. Das Verfahren der Habilitation \u00e4hnelt dem der Promotion \u2013 es wird eine wissenschaftliche Arbeit, die Habilitationsschrift, unter der Betreuung eines Habilitationsvaters bzw. einer Habilitationsmutter angefertigt. Anschlie\u00dfend folgen ein Fachvortrag, ein Kolloquium bzw. eine Verteidigung, und schlie\u00dflich eine \u00f6ffentliche Vorlesung. Mit der Habilitation geht die Lehrbef\u00e4higung einher \u2013 diese ist Voraussetzung f\u00fcr die Lehrberechtigung. Wer die Lehrberechtigung, also die Berechtigung, selbstst\u00e4ndig zu lehren, zu pr\u00fcfen und beispielsweise Doktorarbeiten zu betreuen, erworben hat, darf sich \u2192 PD (Privatdozent) nennen. Der Unterschied zwischen Lehrberechtigung und Lehrbef\u00e4higung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In manchen Bundesl\u00e4ndern geht mit der Habilitation sofort die Lehrberechtigung einher, in anderen muss daf\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Lehre nachgewiesen werden.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>HiWi<\/h2>\n<p><strong>Was bedeutet &#8222;HiWi&#8220;?<\/strong> \u201eHiWi\u201c steht umgangssprachlich f\u00fcr \u201eHilfwissenschaftler\u201c, die korrekte Bezeichnung lautet jedoch Wissenschaftliche Hilfskraft oder Studentische Hilfskraft. Diese Besch\u00e4ftigung wird meist von Studierenden ausgef\u00fchrt, theoretisch kann man jedoch auch nach Verlassen der Uni als Hilfskraft angestellt sein. Die Aufgaben liegen in unterst\u00fctzenden T\u00e4tigkeiten in der Forschung und Lehre, aber auch in der Verwaltung der Hochschule. Es gibt daher ganz verschiedene HiWi-T\u00e4tigkeiten mit ganz unterschiedlichem Besch\u00e4ftigungsumfang , z.B. im Studienb\u00fcro, im Labor, in Forschungsprojekten etc. Viele HiWis arbeiten f\u00fcr einen Professor oder Wissenschaftlichen Mitarbeiter pers\u00f6nlich. Auch wer Tutorien leitet, ist oft als Wissenschaftliche Hilfskraft angestellt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Juniorprofessor<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Juniorprofessor?<\/strong> Die Juniorprofessur ist eine recht neue Form der Professur in der deutschen Hochschullandschaft \u2013 erst seit 2002 gibt es sie an den Unis. W\u00e4hrend ein \u201enormaler\u201c Professor in der Regel habilitiert ist, ist dies keine Voraussetzung f\u00fcr die Besetzung einer Juniorprofessur. Vielmehr sollen diese Stellen begabten Nachwuchswissenschaftlern mit herausragender Promotion m\u00f6glichst fr\u00fch den Zugang zu unabh\u00e4ngiger Forschung und Lehre erm\u00f6glichen. Ziel ist der nahtlose \u00dcbergang zu einer Professur auf Lebenszeit, die Juniorprofessur stellt somit eine Alternative zum \u00fcblichen Weg \u00fcber die Habilitation dar. In der Regel sind Juniorprofessoren f\u00fcr ca. vier Jahre verbeamtet, seltener auch angestellt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Kanzler<\/h2>\n<p><strong>Was ist der Kanzler?<\/strong> Der Begriff Kanzler wird an der Hochschule f\u00fcr den Posten des Verwaltungsleiters verwendet. In dessen Verantwortungsbereich fallen Haushalts-, Rechts- und Vewaltungsangelegenheiten. Das Amt des Kanzlers und des Pr\u00e4sidents erg\u00e4nzen sich: Der Kanzler erf\u00fcllt die Vorgesetztenfunktion gegen\u00fcber dem nicht-wissenschaftlichen Personal, w\u00e4hrend der Pr\u00e4sident f\u00fcr das wissenschaftliche Personal verantwortlich ist. Allerdings ist der Pr\u00e4sident wiederum der Dienstvorgesetzte des Kanzlers. Der Kanzler geh\u00f6rt au\u00dferdem dem Pr\u00e4sidium bzw. Rektorat als Mitglied an. Die Amtzeit ist von Universit\u00e4t zu Universit\u00e4t unterschiedlich, in der Regel liegt sie bei ca. acht bis zehn Jahren. H\u00e4ufig bildet der Kanzler gemeinsam mit Pr\u00e4sident und Vizepr\u00e4sidenten die Hochschulleitung.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Kommilitone<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Kommilitone?<\/strong> Kommilitone (vgl. lat. commilito, Kamerad, Mitstreiter, Kriegsgef\u00e4hrte) ist eine Bezeichnung f\u00fcr Mitstudierende bzw. Studienkollegen an der Universit\u00e4t. Dabei ist es unwichtig, ob es sich um Studierende des selben Fachbereichs oder Semesters handelt oder nicht &#8211; alle Studierende einer Hochschule k\u00f6nnen als Kommilitonen bezeichnet werden.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Lehrbeauftragter<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Lehrbeautragter?<\/strong> Lehrbeauftragte f\u00fchren, wie der Name schon vermuten l\u00e4sst, Lehrveranstaltungen an der Universit\u00e4t durch \u2013 die Besonderheit liegt darin, dass sie keine Besch\u00e4ftigten der Uni sind. Sie sind stattdessen freie Mitarbeiter und schlie\u00dfen zum Beispiel Honorarvertr\u00e4ge mit der Universit\u00e4t. Es kann sich dabei um Wissenschaftler, aber auch um Menschen aus der Praxis handeln. In den meisten Bundesl\u00e4ndern m\u00fcssen Lehrbeauftragte jedoch ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen k\u00f6nnen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>PD<\/h2>\n<p><strong>Was bedeutet &#8222;PD&#8220;?<\/strong> Die Abk\u00fcrzung PD, seltener \u201ePriv.-Doz.\u201c, steht f\u00fcr \u201ePrivatdozent\u201c. Ein Privatdozent hat sich habilitiert und verf\u00fcgt wie ein Professor \u00fcber eine Lehrberechtigung und darf beispielsweise Doktorarbeiten betreuen. Im Gegensatz zu einem Professor hat er jedoch keinen Lehrstuhl inne. Der Begriff wird jedoch nicht ganz einheitlich verwendet, da sich auch hier die Landeshochschulgesetze unterscheiden. In vielen L\u00e4ndern wird zwischen Lehrbef\u00e4higung und Lehrberechtigung unterschieden: Wer sich erfolgreich habilitiert, erh\u00e4lt zun\u00e4chst nur die Lehrbef\u00e4higung und darf sich \u201eDr. habil.\u201c nennen. Die Bezeichnung PD darf nur verwendet werden, wenn zus\u00e4tzlich die Lehrberechtigung erworben wird. In anderen L\u00e4ndern wird mit der Habilitation automatisch auch die Lehrberechtigung vergeben und die Bezeichnung Privatdozent darf sofort gef\u00fchrt werden.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Ph.D.<\/h2>\n<p><strong>Was bedeutet &#8222;Ph.D.&#8220;?<\/strong> Ph.D. ist eigentlich kein Begriff des deutschen Hochschulsystems, durch die fortschreitende Internationalisierung des Wissenschaftsbetriebs st\u00f6\u00dft man jedoch vermehrt auf diesen Begriff. Ph.D. steht f\u00fcr <em>philosophiae doctor<\/em> bzw. <em>Doctor of Philosophy<\/em>. Es handelt sich allerdings nicht ausschlie\u00dflich um einen Abschluss in den philosophischen F\u00e4chern, vielmehr kann dieser Titel in allen m\u00f6glichen Fachrichtungen erworben werden. Es handelt sich \u2013 grob gesagt \u2013 um das Pendant des deutschen Doktortitels im englischsprachigen Raum.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Postdoc<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Postdoc?<\/strong> Ein Postdoc \u2013 seltener wird die deutsche Bezeichnung Postdoktorand verwendet \u2013 ist ein Nachwuchswissenschaftler, der seine Promotion beendet hat und nach der Promotionsphase eine so genannte Postdoc-Stelle besetzt. Das sind befristete Stellen unterschiedlicher Natur, h\u00e4ufig aber in drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten, die speziell f\u00fcr frisch Promovierte vorgesehen sind.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Pr\u00e4sident<\/h2>\n<p><strong>Was macht der Pr\u00e4sident der Hochschule?<\/strong> Der Pr\u00e4sident ist der Leiter der Universit\u00e4t und ihr akademisches Oberhaupt. Seine Aufgaben sind vielf\u00e4ltig: Er leitet das Pr\u00e4sidium (also die Hochschulleitung), vertritt die Universit\u00e4t nach au\u00dfen, ist verantwortlich f\u00fcr die Ausf\u00fchrung von Senatsbeschl\u00fcssen, \u00fcbt in vielen Angelegenheiten ein Vetorecht aus u.v.m. Grob zusammengefasst ist er in letzter Instanz verantwortlich f\u00fcr die Geschicke der Uni. Die Amtszeit des Pr\u00e4sidenten ist nicht deutschlandweit einheitlich geregelt, in der Regel sind es etwa sechs Jahre.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Prodekan<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Prodekan?<\/strong> Ein Prodekan vertritt den Dekan und unterst\u00fctzt ihn in seinen Aufgaben, beispielsweise in der Finanzverwaltung und der Vor- und Nachbereitung von Sitzungen der Fachbereichsgremien. Er wird ebenfalls vom Fachbereichsrat bzw. Fakult\u00e4tsrat gew\u00e4hlt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Professor<\/h2>\n<p><strong>Was macht ein Professor?<\/strong> Generell gilt: Professor ist, wer eine Professur inne hat. Damit handelt es sich in der Hauptsache um eine Berufsbezeichnung bzw. eine Amtsbezeichnung. \u201eProfessur\u201c ist dabei nicht mit \u201eLehrstuhl\u201c gleichzusetzen \u2013 wer einen Lehrstuhl besetzt, ist zwar immer Professor, aber umgekehrt ist die Bezeichnung \u201eProf.\u201c nicht zwangsweise an einen Lehrstuhl gekoppelt. Im Gegensatz zum Doktor handelt es sich hierbei nicht um einen akademischen Grad. H\u00e4ufig wird ein \u201eProf.\u201c vor dem Namen als Titel bezeichnet \u2013 akademische Titel gibt aus juristischer Sicht aber nur in manchen Bundesl\u00e4ndern, z.B. in Sachsen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nAu\u00dferdem unterscheidet man zwischen verschiedenen Formen der Professur \u2013 so gibt es Universit\u00e4tsprofessuren, Stitftungsprofessuren, au\u00dferordentliche Professuren, Honorarprofessuren, Seniorprofessuren etc. Diese unterschiedlichen Bezeichnungen resultieren aus der Art, wie die Professur mit der Universit\u00e4t verbunden ist. Eine Besonderheit stellen Ehrenprofessuren dar, hiermit k\u00f6nnen Menschen, die beispielsweise besondere k\u00fcnstlerische Leistungen erbracht haben, aber nicht zwangsweise eine akademische Laufbahn eingeschlagen haben, geehrt werden.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Promovend<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Promovend?<\/strong> Siehe \u2192 Doktorand.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Prorektor<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Prorektor?<\/strong> Die Prorektoren entsprechen in einer universit\u00e4ren Struktur, in der die Hochschulleitung Rektorat genannt wird, den \u2192 Vizepr\u00e4sidenten.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Rektor<\/h2>\n<p><strong>Was macht der Rektor der Uni?<\/strong> An vielen Universit\u00e4ten wird statt der Bezeichnung Pr\u00e4sident die Bezeichnung Rektor verwendet. Die Hochschulleitung wird dann dementsprechend nicht als Pr\u00e4sidium, sondern als Rektorat bezeichnet. Vizepr\u00e4sidenten hei\u00dfen dann Prorektoren.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Studiendekan<\/h2>\n<p><strong>Was ist ein Studiendekan?<\/strong> Studiendekane gibt es inzwischen an den meisten Universit\u00e4ten. Wie Prodekane sollen sie den Dekan entlasten, in den meisten F\u00e4llen sind Studiendekane auch gleichzeitig Prodekane. Im Gegensatz zum normalen Prodekan hat der Studiendekan seinen Arbeitsschwerpunkt allerdings in der Akademischen Lehre. Deshalb wird der Studiendekan auch alternativ als \u201eProdekan f\u00fcr die Lehre\u201c bezeichnet.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Vizepr\u00e4sident<\/h2>\n<p><strong>Was macht der Vizepr\u00e4sident der Universit\u00e4t?<\/strong> Vizepr\u00e4sidenten (bzw. \u2192 Prorektoren) unterst\u00fctzen den Pr\u00e4sidenten in seinen Aufgaben. Dabei sind sie oft f\u00fcr einen speziellen Bereich zust\u00e4ndig. Wie viele Vizepr\u00e4sidenten es gibt und f\u00fcr was sie verantwortlich sind unterscheidet sich von Uni zu Uni. So gibt es z.B. an der Uni Mainz einen Vizepr\u00e4sidenten f\u00fcr Studium und Lehre und einen f\u00fcr Forschung, w\u00e4hrend es in Frankfurt am Main vier Vizepr\u00e4sidenten mit den Aufgabenbereichen Lehre, Internationalisierung, Akademische Infrastruktur und Third Mission gibt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>WiMi<\/h2>\n<p><strong>Was bedeutet &#8222;WiMi&#8220;?<\/strong> \u201eWissenschaftlicher Mitarbeiter\u201c ist ein Begriff f\u00fcr Angestellte der Hochschule, die wissenschaftliche T\u00e4tigkeiten aus\u00fcben. Sie k\u00f6nnen beispielsweise an einem Lehrstuhl angestellt sein oder an einem Forschungsprojekt mitarbeiten. Oft arbeiten Doktoranden, Post-Docs und Habilitanden als \u201eWiMi\u201c \u2013 es handelt sich also um einen Oberbegriff. Neben Forschungst\u00e4tigkeiten geh\u00f6ren in der Regel auch das Durchf\u00fchren von Lehrveranstaltungen und oft auch verschiedene Verwaltungsaufgaben zu ihren Pflichten.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Alles klar?<\/h2>\n<p>Wir hoffen, dass unser kleines Uni-Lexikon Dir einen besseren \u00dcberblick verschaffen konnte. Mehr Infos rund ums Studium gibt es in unserem <a href=\"https:\/\/www.thesius.de\/blog\" target=\"_blank\">Blog<\/a>!<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n\u00dcbrigens gelten diese Erl\u00e4uterungen so nur f\u00fcr Deutschland. In anderen L\u00e4ndern, auch in den deutschsprachigen, existieren zwar h\u00e4ufig \u00e4hnliche oder gleiche Begriffe, das hei\u00dft aber nicht zwangsweise, dass sie auch dasselbe bezeichnen. Das ist nicht einmal in Deutschland der Fall \u2013 weil Bildung in Deutschland L\u00e4ndersache ist, kommt es auch hier durch unterschiedliche Landeshochschulgesetze und universit\u00e4tsspezifische Eigenheiten zu Abweichungen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n[otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/thema-finden&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#8aa6e6&#8243; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]Finde Dein Thema[\/otw_shortcode_button] [otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/umfragen&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#8d8ff1&#8243; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]Booste Deine Umfrage[\/otw_shortcode_button] [otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/jobboerse&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#74aece&#8220; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]St\u00f6bere in den Jobs[\/otw_shortcode_button] [otw_shortcode_button href=&#8220;https:\/\/www.thesius.de\/forum&#8220; size=&#8220;large&#8220; bgcolor=&#8220;#35c3c6&#8243; icon_position=&#8220;left&#8220; shape=&#8220;radius&#8220; color_class=&#8220;otw-red&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;]Zum Forum[\/otw_shortcode_button]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du blickst noch nicht ganz durch und brauchst ein kleines Uni-Lexikon? 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